August 2021: „Neues Leben in alten Mauern“- Ortsstraße 35a in Böhlen zum „Tag der Sommerfrische“ am 22.8. geöffnet

Zum „Tag der Sommerfrische“ können Interessierte am kommenden Sonntag, dem 22. August 2021, von 13 bis 17 Uhr das Leerstandsobjekt Ortsstraße 35a in Böhlen, einem Ortsteil der Landgemeinde Großbreitenbach, besichtigen.

 

Das kleine Einfamilienhaus in der Ortsmitte mit rückwärtigem Wiesengrundstück wartet darauf, wiederentdeckt zu werden.  Engagierte Liebhaber dörflichen Lebens könnten das stark sanierungsbedürftige Haus wieder zu neuem Leben erwecken.  

 

Mit der Objektöffnung möchte das KOMET-Folgeprojektes „Arbeiten & Wohnen auf dem Lande“ für ein Leben im ländlichen Raum sensibilisieren. Anknüpfend an das KOMET-Projekt werden in der Landgemeinde Großbreitenbach die Handlungsfelder „Nutzungsmanagement“ und „Ausbildung & Arbeit“ vernetzt in einem Folgeprojekt fortgeführt.

 

Ansprechpartner vor Ort sind Herr Janik, J&B Beratungskontor, der mit der Projektumsetzung beauftragt wurde sowie Frau Bönisch, Wirtschaftsförderung des Ilm-Kreises. Sie informieren zum Projekt, zur KOMET-Immobilienplattform und zu beruflichen Perspektiven auf dem Lande.

 

Die Folgen des demografischen Wandels sind besonders in kleinen ländlichen Gemeinden spürbar. Bevölkerungsrückgang, Überalterung, aber auch die Ansiedlung junger Familien sowie der Zuzug von Fachkräften sind Herausforderungen.
Als Folge des demografischen Wandels haben die Gemeinden mit zahlreichen leeren Gebäuden in den Ortszentren sowie einer abnehmenden Attraktivität und zunehmendem Nachwuchs- und Fachkräftemangel zu kämpfen. Hinzu kommen die sich verändernden Ansprüche an Wohnraum und Mobilität.

 

Der Ilm-Kreis als Projektträger hat es sich gemeinsam mit der Kommune zur Aufgabe gemacht, diesen Entwicklungen in der Landgemeinde Großbreitenbach - als Modellraum - aktiv zu begegnen, um die Situation nachhaltig und positiv zu beeinflussen. Ziel des Projektes ist die Schaffung einer demografiefesten Region, welche auch in Zukunft ein attraktives Umfeld für ihre Bewohner darstellt. Die Erfahrungen aus der Modellregion sollen zukünftig in Regionalplanung und -entwicklung im gesamten Ilm-Kreis und darüber hinaus einfließen.